Pressemitteilung Qualität stimmt in den Baden-Württemberger Reha-Kliniken
22.09.2007 Bad Rappenau – Am Samstag, dem Deutschen Reha-Tag, erhielten die Mitglieder des Qualitätsverbundes Reha und Gesundheit Baden-Württemberg Brief und Siegel vom TÜV SÜD für ihr erfolgreich eingeführtes Qualitätsmanagement, im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema „Vernetzt handeln – Qualität durch Vernetzung“ im Kurhaus Bad Rappenau. Ausgezeichnet wurden unter anderem folgende Verbundpartner
die Federseeklinik Bad Buchau, die Rehabilitationsklinik Schloss Bad Buchau, die Reha-Klinik Bad Boll, die Sigel-Klinik Bad Schönborn, die Salinenklinik/Rosentrittklinik/Sophie-Luisenklinik/Stimmheilzentrum und das Therapiezentrum Bad Rappenau, die Städtischen Kurbetriebe Bad Waldsee und die St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken Höchenschwand. Die Koordination des Verbundes liegt in den Händen der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden Württemberg in Stuttgart (SAMA).
Olaf Werner, der Sprecher des Qualitätsverbundes Reha und Gesundheit Baden-Württemberg, eröffnete die Veranstaltung in Bad Rappenau und begrüßte die rund 100 erschienenen Gäste und Vertreter des Qualitätsverbundes Reha und Gesundheit Baden-Württemberg. Heribert Blättgen, der Oberbürgermeister von Bad Rappenau, Prof. Rudolf Forcher, der Präsidenten des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg und Thomas Weber, der Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken waren sich in ihren Grußworten einig, dass die zertifizierte Qualität ein Wettbewerbsvorteil sei und zur Zukunftssicherung der Verbundkliniken beitrage. Die zwölf Baden-Württembergischen Rehabilitationskliniken hatten sich bereits im Frühjahr zu einem Kooperationsverbund zusammengeschlossen und sich verpflichtet, das eingeführte Qualitätsmanagementverfahren kontinuierlich weiterzuentwickeln.
In seinem Eröffnungsvortrag wies Bernd Petri, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation auf die Wichtigkeit der sozialen Teilhabe in der Rehabilitation hin, „Rehabilitation, die soziale Teilhabe ermöglicht, ist ein Megatrend in Europa, weil sie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer Gerechtigkeit verbindet“. Denn jeder gesundheitlich beeinträchtigte Mensch habe das Recht auf Integration in Arbeit und Gesellschaft und für diese Anforderung bedürfe es einer überprüften Qualität und einer verstärkten Zusammenarbeit unter den Reha-Einrichtungen. Das unterstrich auch Prof. Edwin Toepler von der Stuttgarter Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg (SAMA), „die Zusammenarbeit, das Voneinander-Lernen und das gegenseitige Überprüfen sind wirkungsvolle Strategien, um diese Qualität hervorzubringen“.
Hubert Seiter, der Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg wies während seines Interviews, das er mit Mitarbeitern der Verbundkliniken führte, auf die Notwendigkeit hin, Akutkrankenhäuser und weitere an der Rehabilitation Beteiligte in das gemeinsame Management der Qualität einzubeziehen: "Wir müssen hieb- und stichfest belegen können, dass unsere Rehabilitationsmaßnahmen erfolgreich sind und den Grundsätzen "Reha vor Rente" bzw. "Reha vor Pflege" dienen". Hubert Seiter würdigte ausdrücklich das Engagement der Mitarbeiter aller Kliniken des Qualitätsverbundes, die sich im vergangenen Jahr so intensiv auf die Qualitätszertifizierung vorbereitet hatten.
Nach dem informativen Teil der Veranstaltung verliehen Hubert Huß und Michael Zimmer vom TÜV SÜD die Qualitäts-Zertifikate nach DIN EN ISO 9001:2000 an die zwölf Baden-Württembergischen Verbundkliniken. „Baden-Württemberg hat eine sehr gute Ausgangsposition im europäischen Qualitätswettbewerb auf dem Sektor der Rehabilitation und kann diese ausbauen“, resümierte Prof. Rudolf Forcher, der Präsident des Heilbäderverbandes. Voraussetzung dafür ist, dass die Beteiligten bereit sind, ihre Arbeit regelmäßig kritisch überprüfen und voneinander zu lernen“.

Die Mitglieder des Qualitätsverbundes Reha und Gesundheit Baden-Württemberg mit Ihren Qualitäts-Zertifikaten nach DIN EN ISO 9001:2000. Mit rund 2.000 Betten und über 1.000 Mitarbeitern gehört der Qualitätsverbund zu den größten seiner Art.
Von links: Herbert Huß, TÜV Süd Management Service GmbH; Guido Schmid-Maikler, Qualitätsmanagementbeauftragter Federseeklinik und Rehabilitationsklinik Schloss Bad Buchau; Frank Porten, Geschäftsführer St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken Höchenschwand; Christoph Stöcker, Geschäftsführer Rehaklinik Bad Boll; Birgit Kälbling, stellvertretende Geschäftsführerin Rehaklinik Bad Boll; Michael Zimmer, TÜV Süd Management Service GmbH; Olaf Werner, Geschäftsführer der Kur- und Klinkverwaltung Bad Rappenau; Peter Blank, Bäderdirektor der Städtischen Kurbetriebe Bad Waldsee; Walter Hummler, Geschäftsführer der Federseeklinik und der Rehabilitationsklinik Schloss Bad Buchau; Ute Erz, Geschäftsführerin der Sozial- und arbeitsmedizinische Akademie Baden-Württemberg e.V. (SAMA); Siegfried Hofmann, Geschäftsführer der Sigel Klinik Bad Schönborn; Edith Wolf, Betriebsratsvorsitzende Kur- und Klinkverwaltung Bad Rappenau.
Download der Pressemitteilung hier [PDF, 61kB]

